Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Klagenfurt

Bildungsziel
Stundentafel 5-jährig
Stundentafel zusätzliche Ausbildung
Stundentafel Kolleg
Stundentafel SOKI

 

Kindergartenpraxis

Ziele, die am Ende jeder Klasse erreicht werden sollen:

1. Klasse:

  • Fähig sein mitzuspielen;
  • Kindern bei der Alltagsroutine notwendige Hilfen geben, ohne ihre Selbständigkeit zu beeinträchtigen;
  • Fingerspiele, Kreisspiele und dgl. auf freiwilliger Basis in der Kindergruppe ansatzweise organisieren und spielen;

2. Klasse:

  • Fähig sein, mitzuspielen, ohne sich aufzudrängen;
  • Spielangebote (Rätsel, Gesellschaftsspiele und dgl.) für eine Klein- bzw. Teilgruppe planen und durchführen (räumlich, did., meth.);
  • Im Spiel mit einer Kleingruppe auch das übrige Geschehen in der gesamten Gruppe mitbeachten;

3. Klasse:

  • Fähig sein, in Mitverantwortung mit der BKG das Geschehen in der Gruppe, durch bestimmte Aufgaben, für einen halben Vormittag mitzugestalten;
  • Freispiel führen und Spielangebot integrieren;
  • Spielverhalten der Kinder beobachten, reflektieren;
  • Gestaltung der Begegnung;
  • Rhythmikeinheit in der Teilgruppe;

4. Klasse:

  • Unter Anleitung der BGK die schwerpunktmäßige Arbeit für die Kindergruppe planen, vorbereiten, durchführen und feflektieren;
  • Fähig sein, das Spiel der Kinder in den Raumteilen einerseits zu überblicken, andererseits situationsgerecht zu bereichern und zu führen;
  • Turnen mit der Teilgruppe;
  • Hinsichtlich der organisatorischen Planung die zweite KindergärtnerIn geplant und spontan einsetzen;
  • In Abklärung und unter Anleitung der BKG eine Elterninformation durchführen;
  • Fähig sein, den eignen Lernstand zu bestimmen und zu erkennen, welcher Übungsbedarf noch gegeben ist;

5. Klasse:

  • Erstellen einer selbständigen Arbeitsplanung und Vorbereitung für einen größeren Lernabschnitt und die Gewinnung an Sicherheit in der Führung einer Kindergruppe;
  • Umsetzen von Wissen und Fertigkeiten;
  • Situativ handeln;
  • Hinsichtlich der organisatorischen Planung die zweite KindergärtnerIn geplant und spontan einsetzen;
  • Eltern und Öffentlichkeitsarbeit (Verantwortliche Beteiligung an Veranstaltungen);
  • Das Geschehen in längeren und größeren Zusammenhängen wahrnehmen;
  • Aus der Diagnose des eigenen Lernstandes (Stärken, Schwächen, Defizite) aus eigener Initiative Aufgaben übernehmen;
  • Weitgehend selbständig das berufliche Handeln planen, in seiner Wirkung einschätzen und begründen;
  • Innerhalb eines Teams in Eigenverantwortung kooperieren;
  • Kritik als Hilfe anerkennen und geben;
  • Selbstreflexion üben und als professionelle Forderung anerkennen;
  • Erlernte Kenntnisse als Basiswissen begreifen und lernbereit auf das spezifische Arbeitsfeld hin vertiefen und erweitern.

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